Mein Jahresrückblick 2021: Tanzend bei voller Lautstärke neue Strecken erobern

Jahresrückblick 2021

Temporeich wie ein Formel 1-Kurs war mein 2021, obwohl ich ja eher Team gemütlicher Roadtrip bin. Mein Jahresrückblick 2021 ist voller Kurven und kurzer Zwischensprints.

Boxenstopp? Erst ganz am Ende.

Und so gucke ich etwas verwundert zurück auf die Strecke, denn gefühlt ist der letzte Jahreswechsel niemals schon 12 Monate her.
Wenn mir die pandemische Gesamtlage eins gebracht hat, ist es Fokus.

Die wichtigen Dinge scharf stellen und das schmückende Beiwerk zwar sehen, aber in der Unschärfe lassen. Wie bei einem guten Foto hab ich mich in diesem Jahr gefragt: „Wohin will ich meine Aufmerksamkeit lenken? Wo meine Kraft und Energie investieren? Was lässt mein Herz tanzen?“

So habe ich mich Anfang des Jahres zum ersten Mal mit einem Motto auf die Strecke begeben. Einen groben Plan in der Tasche aber genug Kartenmaterial dabei, um auch nen Umweg zu fahren oder den richtigen Weg zu suchen.
2021 war ein Jahr voller Erkenntnisse, voller Mut und Hürden, aber ein glückliches Jahr. Ich konnte Erfolge feiern und musste mich so manches Mal kneifen, nur um festzustellen, dass es wahr ist.

Inhaltsverzeichnis
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    Ziele für 2021 und was daraus geworden ist

    • Raus aus dem zögerlichen „ich-muss-erst-noch-mehr-lernen-Modus“: vorwärts soll es gehen und meine Selbstblockade will ich endlich hinter mir lassen. Das hat (noch) nicht komplett funktioniert, aber ich bin auf einem guten Weg. Wie heißt es so schön? Erkenntnis ist der erste Weg…
    • Endlich planvoll handeln: eigentlich bin ich ja eher so der impulsive Typ und treffe dadurch nicht immer ins Schwarze. Für mein Business ist genau das aber blöd. Ein Plan muss her! Die Allerbeste in Sachen Plan und Internet, Mareike von Teamstreber hat da genau das Richtige für mich. Gerockt! Alle Kurse, die ich mir gekauft hatte, durchgearbeitet und umgesetzt! Dank Workation eine sehr intensive Phase.

    dein leinen werbemittel

    • Das Kind braucht einen neuen Namen: Wohoo! Mein Business lässt den ungeliebten Namen Flax7 hinter sich und steigt als DEIN Leinen ganz neu auf die Bühne! Was für eine Entwicklung. Und längst überfällig. Gut, dass ich da dran geblieben bin.

    Leinenvorhänge weiß

    • Den Alltag neu organisieren, inmitten der andauernden Pandemie: Home-Office wird für meinen Mann zur Dauereinrichtung. Somit müssen wir die räumliche Situation bei uns überdenken und neu organisieren. Und dabei können wir dann auch gleich das Wohnzimmer renovieren. Hat dann doch länger gedauert, als gedacht, bis wir uns für passende Büromöbel entscheiden konnten. Als „Nebeneffekt“ sind gleich noch die Leinengardinen neu ins Sortiment gekommen.
    • Mein Jahresmotto für 2021 heißt: Let’s Rock! mit angespanntem Bizeps und motivierendem Ausrufezeichen. Was ich im Januar als gute Eingebung fand, stellt sich jetzt im Dezember als bewahrheitet heraus.

    Mein Rückblick auf 2021

    Zum ersten Mal starte ich mit einem Motto ins Jahr

    Ich will mehr! Das spürte ich Anfang des Jahres sehr konkret und dafür brauchte es auf jeden Fall ein Geländer oder ne Richtschnur. Also suche ich mir ein Motto für das kommende Jahr, um sowas wie nen Wegweiser zu haben.

    Naja und auch, um mich selbst zu motivieren, denn nach den letzten Jahren ist klar, dranbleiben erfordert Energie. So laufen lassen geht von allein.

    Let’s Rock! Mit angespanntem Bizeps und motivierendem Ausrufezeichen, war es mir in diesem Jahr ein toller Leitspruch.

    Wie sehr ich diese Motivation noch brauchen würde, habe ich Anfang des Jahres allerdings nicht geahnt.

    Bisher war ich schließlich auch so durch die Jahre gekommen. Ganz ohne Motto und um ehrlich zu sein auch ziemlich ohne feste Ziele.

    Das war immer eher schwammig und unkonkret. Kiekn wa mal, wat draus wird.

    So war ich bis dahin unterwegs.

    Was jetzt anders war? Ich wollte vorwärts kommen. Und zwar sowas von!

    Und da musste ich mal zuerst meine Einstellung ändern. Schon 2020 erkannte ich, dass ich weiter will. Wachsen, noch mehr Menschen die Schönheit von Leinen näher bringen, für Inspirationen sorgen, mit Farbkombis spielen, Ideen geben.

    Und klar, auch verkaufen.

    Ich hatte also nen groben Plan. Und mein Motto.

    Jahresrückblick 2021

    DEIN Leinen erblickt das Licht der Welt

    Mitte des Jahres hatte ich mir vorgenommen. Geschafft!

    Das war auf jeden Fall knackig, denn es würde ja nur die eine Möglichkeit geben. Ich wusste, dass ein neuer Name eine Riesenaufgabe wird, deshalb musste das generalstabsmäßig vorbereitet werden.

    Dabei stellte ich mir viele Fragen, um den EINEN passenden Namen zu finden:

    • Was will ich ausdrücken, welche Assoziationen wecken?
    • Wofür soll mein Label stehen?
    • Welchen Eindruck sollst du von meinem Unternehmen bekommen?
    • Und geht das bitte auch in Deutsch und ist noch verfügbar?

    Dass ich das nicht alleine bewerkstelligt bekomme, war mir gleich klar, denn gedanklich wälzte ich diese Dinge schon ewig kreiselnd durch meinen Kopf.

    Das ungeliebte Flax7 wollte ich ein für alle mal loslassen.

    Ich wollte ganz neu und frisch auf die Bühne steigen.

    Wie gut, dass ich mir sowieso schon das Marken- und Positionierungsprogramm „Markenkalender“ von der allerbesten Andrea Yildiz gekauft hatte.

    Der perfekte Zeitpunkt, um noch mal neu und tief in das Thema Marke einzusteigen. Dass sich in diesem Zuge auch noch ein Rebranding durch Andrea ergeben würde, ahnte ich da noch nicht.

    Davon erzähle ich dir weiter unten mehr.

    Jahresrückblick 2021
    Renoviertes Wohnzimmer mit Arbeitsplätzen

    Immer noch Pandemie und Home-Office als Dauereinrichtung

    Ein Konzern bestimmt unseren Familienalltag und ich bin unsere Übergangslösung leid. Lange waren die ein oder zwei Tage Home-Office meines Mannes in der Woche ein Höhepunkt.

    Wir genossen die gemeinsame Arbeitsatmosphäre und unsere Frühstückspause am heimischen Küchentisch. Mit andauernder Pandemie entschied der Konzern, bei dem mein Mann angestellt ist, das Home-Office als Dauerlösung zu etablieren.

    Was im Hinblick auf die Pendelei (Zeit, Umweltaspekte, Geld) ein wirklicher Pluspunkt war, stellte sich als Herausforderung heraus, denn meine Arbeitsmöglichkeiten sind auf einmal deutlich eingeschränkter. Stories mit Farbinspirationen oder Ideen zur Dekoration kann ich kaum mehr machen, weil der Mann nun ständig Telefon- oder Videokonferenzen hat.

    Und auch der Tisch, an dem gearbeitet wird, ist erstens zu klein und zweitens auch nach Feierabend immer im Blick. Ungünstig, wie wir festgestellt haben.

    Das heißt nun also umorganisieren, neue Möbel beschaffen und dann könnten wir bei der Gelegenheit ja auch gleich noch renovieren!

    Große Aktionen: kann ich.

    Was folgt ist ein Marathon an Einrichtungsdingen: Bedarf ermitteln – was brauchen wir, was wollen wir und wohin mit allem?

    Stilentscheidung: Wandfarbe aussuchen, die zu den neuen und alten Möbeln gleich gut passt. Ok, der Couchtisch muss farblich angeglichen werden, die alten Bücherregale sind zu klein und werden verkauft.

    Umorganisation aller „Bürosachen“ – beruflich und privat. Niemand möchte permanent zwischen den Etagen wechseln, wenn ein Brief abgeheftet werden muss.

    Erwähnte ich, dass ich große Aktionen kann, denn damit musste auch noch ein Schrank vom Schlafzimmer in den Keller umziehen. Inklusive ausräumen, sortieren und ihn seiner neuen Bestimmung übergeben. Ich ahnte schon, dass es dabei nicht bleiben würde und so renovieren wir jetzt im Dezember zuguterletzt auch noch unser Schlafzimmer.

    Ich ziehe aus! Die Möbel müssen von west nach ost!
    frühlingsfrisches Zuhause

    Ich ziehe aus! Folgen einer Renovierung und ein neues Produkt für den Shop!

    Naja ich ziehe nicht wirklich aus, aber nach der Umräumaktion während der Wohnzimmerrenovierung bringe ich einige Möbel in die Ferienhütte bei Berlin.

    Das Auto voll bis unters Dach und nur Platz für mich auf dem Fahrersitz und meinen Proviant auf der Beifahrerseite. Das ist übrigens Premiere, denn bisher hab ich bei Besuchen alleine entweder Bahn oder Flugzeug genommen. Nie das Auto.

    Nach einer Nacht bei wiiirklich tiefen Temperaturen in einer Hütte, die noch nicht wieder ganz aus dem Winterschlaf geweckt wurde und einem ausgedehnten Quatschabend mit meiner Cousine, heißt es schon wieder Abschied nehmen und erneut 600km hinter mich bringen.

    Ich liebe das Unterwegs sein. Und besonders liebe ich es, alleine zu sein. Allein mit meinen Gedanken und Ideen, Vorstellungen und Träumen, die ich so ganz ohne Störung durchdenken und von allen Seiten beleuchten kann. Gelgentlich erkläre ich mir im Selbstgespräch dann auch das ein oder andere davon.

    Zeit genug also, um mir Gedanken zur neuen Fenstergestaltung im Wohnzimmer zu machen, denn da fehlt noch immer der Feinschliff.

    Die zündende Idee kommt mir ungefähr auf der Höhe von Braunschweig: Leinenvorhänge!

    Das schlägt so ein, dass ich erstmal einen Rastplatz ansteuern muss, um mir Notizen zu machen.
    Was, wenn ich die nicht nur für unser Zuhause anfertige, sondern auch als neues Produkt in den Shop aufnehme?

    Meine Gedanken überschlagen sich, denn mir ist sofort klar, das ist eine Riesenbereicherung für mein Sortiment.

    Gleichzeitig weiß ich aber auch, dass ich da keine Maßanfertigung anbieten kann, da die Stoffbreite nicht alles zulässt.

    Ich beschließe, mich auf zwei Maße zu fokussieren und notiere die ersten Recherche-To-Dos.

    Jetzt kann ich es kaum erwarten zurück zu Hause zu sein, um gleich mit der Umsetzung zu beginnen.

    Ende April war es dann soweit und sie wurden online gestellt.

    individuelle Home-Textilien aus reinem Leinen

    Ein neues Kleidchen aka Branding fürs Business und was Markenarbeit bedeutet

    Eigentlich müsste ich ja zügig da durch kommen, dachte ich, als ich mir einen Überblick über den Markenkurs von Andrea verschaffte. Meine Positionierung und Ausrichtung braucht sicher nur ne Anpassung und wenn ich erst meinen neuen Namen hätte, würde sich der Rest schon irgendwie ergeben. Oder doch nicht?

    Na da lag ich ziemlich gründlich daneben, denn tatsächlich lässt Andrea sich in den monatlichen Aufgaben nicht mit Allgemeinplätzen abspeisen.

    Geht es Anfangs noch zügig durch Zielgruppenanalyse und Angebotsfindung, da kommt mir meine Vorarbeit wirklich zugute, stellt sich mir spätestens beim Thema Pitch die erste hohe Hürde in den Weg.

    Wie soll ich bitte in so wenig Zeit den Kern meiner Arbeit rüberbringen? Und das ganze auch noch in sinnvoll, schön UND ansprechend? Frei vorgetragen vor der Gruppe, wenn auch virtuell als Video in der Facebookgruppe zum Kurs. Hilfe, meine Komfortzone war doch gerade so gemütlich ausgestattet voller kuscheliger Kissen und Decken.

    Gut, dass mir im richtigen Moment mein Motto „Let’s Rock“ wieder einfiel und ich mich durchbiss!

    Was für ein Triumph über mich, meine Zweifel und Ängste!

    Der nächste Monat brachte dann zum Thema Corporate Design die Problematik fehlendes Logo wieder auf die Tagesordnung. Es ist also beschlossene Sache, wenn, dann richtig und so beauftrage ich Andrea gleich noch mit einem Rebranding.

    Sie zaubert mir also eine neu CI passend zum Namen und meinen bisherigen Erkenntnissen bekomme ich einen ausführlichen Fragenkatalog, der zum allerschönsten Logo und den besten Unternehmensfarben führt, die ich mir hätte vorstellen können!

    Die Blüte bleibt mein zentrales Element und meine Lieblinsgfarbe Rosa ebenso.

    Jahresrückblick 2021
    Dieses Jahr war es auch Zeit für eine neue Frisur

    Ich wachse im Business und über mich hinaus: Dank tatkräftiger Unterstützung gelingt es auch

    Kann ein Motto eine sich selbsterfüllende Prophezeiung sein? Die Vernetzung mit so inspirierenden Menschen wie Katja Heil oder Gabriele von Mondschein lässt mich meine Möglichkeiten nochmal ganz neu betrachten.

    Irgendeine geheime Internet-Macht spült auch noch Kapitän Judith in meinen Sichtbereich. Das sollte mich noch mal ein großes Stück nach vorn katapultieren.

    Das allergrößte Wachstum erlebe ich aber mit meiner neuen Webseite!

    Nicht nur, dass ich mir einen neuen Namen gesucht habe, ich will auch die Webseite noch professioneller ausrichten. Mein altes Erscheinungsbild ist technisch und optisch längst an Grenzen gestoßen.

    Trotz erfolgreich absolviertem Kurs liegt hier beinahe ne Standleitung zu Mareike von Teamstreber und ich bin ihr überaus dankbar für ihre Unterstützung. Das Buch gab den Anstoß und nun bin ich dabei mir eine neue schöne Internetwelt zu schaffen. Große Einarbeitung in viele neue Themen inklusive.

    Insgesamt wird einmal mehr deutlich: es geht nicht ohne Unterstützung.

    Meine Familie muss in dieser Zeit einiges aushalten: von himmelhochjauchzend über geglückte Designs und Einstellungen bis zu Tode betrübt, weil ich wieder irgendwas nicht hinbekomme und einfach mega ungeduldig bin.

    Das alles läuft natürlich neben dem Tagesgeschäft, denn meine Kundinnen bestellen derweil weiter fleißig im Shop und ich lege so manchen Marathon im Atelier ein.

    Einer der größten Wachstumsschritte findet ganz eindeutig in meinem Kopf statt. Und beschert mir die Erkenntnis: ich darf das.

    Sponsoring VdU - Jahresrückblick 2021

    Spontaner Entschluss macht DEIN Leinen zum Sponsor

    Im Juni geht die neue Webseite endgültig online!

    Und weil das ja nicht schon genug Aufwand und To-Dos sind, sage ich auch noch spontan zu, bei einer Sponsoring-Aktion für den VdU mitzumachen.

    Kapitän Judith hatte mich gefragt und ich habe nach kurzem Zögern seeehr spontan zugesagt.

    Impulsiv – kann ich. Obwohl ich das ja eigentlich nicht mehr in dem Maße wollte. Nunja, es ist eben ein Weg. Und wer weiß, welche Chancen sich ergeben?

    Okay, was genau soll dieses Sponsoring denn sein? Ein kleines Goody, genäht natürlich und schön verpackt muss nach Berlin geschickt werden.

    In 150 facher Ausfertigung! Hilfe! Wer hat…? Ach ich. Na gut, dann mal Hintern zusammenkneifen und los.

    Texte und Fotos für ein geplantes Booklet schicke ich direkt an Judith. Zumindest das muss ich nicht auch noch übernehmen.

    Kurz vor Toresschluss bin ich fertig. Mit den Goodies und den Nerven.

    Das war ein Ritt! Die Resonanz ist aber enorm und das freut mich umso mehr, als es natürlich perfekt mit dem Start von DEIN Leinen zusammen passt.

    Sommerpicknick meine Tipps zum perfekten Platz
    Workation in der Ferienhütte

    Workation ist das was für mich? Ja!

    Mitte Juni ist mein Akku sowas von leer und ich bin unzufrieden!

    Einige meiner geplanten und ja, schon gekauften Weiterbildungen, schlummern weiter auf meiner Festplatte, ohne dass ich dazu komme, mich da konzentriert einzuarbeiten.

    Der Alltag frisst mich auf. Kind und Mann müssen eine Zeit ohne mich auskommen, denn ich ziehe die Reißleine.

    Ab ins brandenburgische Niemandsland. Unsere Ferienhütte ist der perfekte Ort, um mich alleine, ohne Ablenkung endlich um meine Weiterbildung zu kümmern!

    Da wäre nur noch die Frage des (bisher) fehlenden Internetanschlusses. Wir haben nie den Anschluss vermisst, denn im Urlaub ist das nicht die erste Prio.

    Aber nun brauche ich Internet, sonst geht mein ganzer Plan nicht auf. Und wenn ich etwas will, dann finde ich eine Lösung. Also gibt es jetzt eine temporäre Variante, die sich als überaus stabil herausstellt. Super!

    Übrigens kann man meine „Flucht in die Arbeit“ ganz fancy mit Workation betiteln.

    Und genau das wird es auch, während der Fußball-Europameisterschaft genieße ich eine Woche lang eine sehr schöne Mischung aus konzentrierter Arbeit und Entspannung an meinem Seelenort.

    Aber ich wäre nicht ich, wenn da nicht auch Platz für Kreativität wäre.

    Und so entstehen auch noch eine Menge Fotos für Blogartikel und Co.

    Dass ich dafür nicht nur die Kameraausrüstung, sondern auch noch die „Fotoobjekte“ mitnehmen muss, versteht sich von selbst. Oder?

    So kommt es, dass ein großer Teil des DEIN Leinen Sortiments eingepackt wird, dazu Utensilien, um das passende Setting zu kreieren.

    Man könnte sagen: ich ziehe aus. Schon wieder!

    Mein Jahresrückblick 2021
    Workation in der Ferienhütte

    Zurück zum Blogflow: ich hole mir meine Regelmäßigkeit zurück

    Zurück in heimischen Gefilden und nach meinem Geburtstag Anfang Juli stellt sich sowas wie Ernüchterung ein.

    Meine vielen Blogideen aus der Workation lassen sich nicht so schnell und „nebenbei“ umsetzen, wie erwartet.

    Für meinen Kopf fehlt auf der neuen Seite das „Grundgerüst“, in das ich die neuen Artikel einbauen könnte.

    Und wieder mal scheint das Universum sehr genau hinzuhören und spült mir bei Instagram die Challenge „Rapid Blog Flow“ von Judith in den Feed.

    Ok, klingt gut, aber erst mal checken, wer diese Judith eigentlich ist.

    Quirlig mit Turnerskills. Das passt zu mir, wie Poppes auf Eimer. Auch wenn ich ja keinen klassischen Blog schreibe und er mir in erster Linie dient, um meine eigenen Ideen zum Wohnen und Einrichten mit der Welt zu teilen, ich finde mich bei Judith wieder.

    Ihre Idee, dass wir nicht nur themenspezifische Artikel schreiben sollten, sondern auch persönliche Einblicke bieten, hat mich inspiriert.

    Schon früher habe ich einen Monatsrückblick geschrieben, den aber in einer sehr fordernden Phase wieder aufgegeben.

    Es ist echt beeindruckend, wie mitreißend Judith die Inhalte auch für absolute Blogneulinge aufbereitet. Jedenfalls habe ich am Ende dieser speedy Woche tatsächlich 8 Artikel angelegt und einen persönlichen Artikel verbloggt.

    Das beste Ergebnis dieser Woche ist aber, dass ich mir nicht nur meine Regelmäßigkeit zurückgeholt habe, sondern auch eine neue Leichtigkeit.

    In der Folge entstehen viele neue, alte überarbeitete Artikel und meine Ideenliste wächst stetig.

    Was für ein Meilenstein!

    Badkollektion

    Was aus einer Sponsoringaktion werden kann: neue Produktlinie entsteht

    In diesem Jahr scheinen mich die Zufälle zu finden. Vielleicht ist es aber auch Schicksal, Magie, Vorsehung. Wer weiß?

    Erinnerst du dich an mein Intermezzo als Sponsorin eines Unternehmerinnen-Verbands?

    Da war die Idee, mein Sortiment noch einmal zu erweitern. Im Frühjahr hatte ich schon die Leinenvorhänge auf die Bühne gehoben, jetzt wollte ich etwas mit mehr Wohlfühlfaktor.

    Mein Goody für die Sponsoringaktion des VdU war ein Abschminkpad aus weichem Leinentwill. Und unbewusst wohl der erste Schritt zu meiner neuen Produktkategorie Badtextilien.

    Für mich war es folgerichtig, nach Wohn- und Schlafzimemr auch das Bad mit Leinentextilien zu erobern. Der weiche , fluffige Leinentwill, den ich schon für die Sofadecken nutze, wird auch für die Badkollektion genutzt.

    Am 15. August 2021 um 18:00 Uhr war es soweit! Verkaufsstart.

    Da lagen Wochen voll intensiver Entwicklung hinter mir. Umfragen zu bevorzugten Größen, eine Testkundinnen-Aktion aus den Reihen meiner Newsletter-Leserinnen und viele schlaflose Nächte, weil ich nicht sicher war, dass alles klappen würde.

    Es war auch das erste Mal, dass ich mir Arbeit mit in unseren Urlaub nahm, denn es fehlten noch so einige Fotos, weshalb ich in unserer Ferienhütte und an der Ostsee jeweils ein Fotoshooting einplante.

    Etwas, was ich dabei so völlig unterschätzt hatte, mein Launch fiel voll in die Urlaubszeit. Der erhoffte Run fiel aus. Eins meiner Learnings in 2021.

    Geburtstag-Irina
    Das Erreichen der Umsatzgrenze kann man feiern!

    Jeder kleine Schritt zählt: magische Grenze gerissen!

    Im Herbst zeichnet sich eine Tendenz ab: in diesem Jahr könnte ich es schaffen und meine magische Umsatzgrenze überschreiten.

    Was aus einer Idee heraus entstand, entpuppt sich im Nachhinein als absolute Glücksentscheidung.

    Ich habe schon früh im Jahr die Mix&Match-Kategorie geschaffen. Du kannst dir also Bettbezug und Kissen selbst zusammenstellen. Dabei kannst du Farbe und Größe frei wählen oder auch nur ein Kissen oder eine Bettdecke bestellen.

    Ich hätte nie gedacht, dass diese Möglichkeit so einen großen Anklang findet. Es sollte in erster Linie für meine Kundinnen als Erleichterung dienen, sich eine individuelle Kombination zu kreieren, ohne lange Mails schreiben zu müssen.

    Mein Claim ist ja DEIN Leinen – INDIVIDUELL. ENTSPANNT. ZUHAUSE.

    Das passt, würde ich sagen.

    Alles in allem konnte ich dann im November die Korken knallen lassen: Umsatzgrenze gerissen und wir haben noch einen ganzen Monat bis zum Jahresende!

    Tanz durch die Hütte und einen Sekt für mich!

    Abends vor dem Einschlafen noch ein Blick zurück auf die Anfänge und den Weg, den ich bis hierher genommen hatte. Als ich 2016 einen Tag vorher den Launch meiner ersten Kollektion wegen des Todes meines Vaters absagte, hätte ich nie geahnt, dass ich überhaupt noch weitermachen würde.

    Und jetzt blicke ich zurück auf einen Jahresumsatz, den ich komplett ohne finanzielle Reserven selbst erschaffen hatte! Jeden erwirtschafteten Euro habe ich wieder reinvestiert.

    Ich habe nie private Mittel zugebuttert und mir von Anfang an ein „Gehalt“ gezahlt. Jetzt reicht es neben der Altersvorsorge bereits deutlich weiter.

    „Schuld“ daran ist das Dranbleiben. Es erfordert Energie und Ehrgeiz, immer weiter zu gehen. Es erfordert die Bereitschaft, dich weiterbilden zu wollen. Ganz ohne, dass dir jemand in dieser Zeit die „normale“ Arbeit erlässt.

    Es fordert  dich heraus, wenn du gefragt wirst, warum du dir „das alles“ antust. Nur du selbst kannst dich dazu bewegen, immer weiter zu machen. Dich von Problemen nicht aufhalten zu lassen, sondern Lösungen zu finden.

    Ja auch in einer Pandemie, die mich im ersten Moment 2020 in eine heftige, aber kurze Schockstarre fallen lies.

    Katja Heil nannte es das Reh, was erstarrt in die Scheinwerfer blickt. Stehenbleiben ist also keine Option.

    Meine 3 liebsten eigenen Blogartikel des Jahres 2021

    Sommergenuss mit Glamping

    Camping ist seit frühester Kindheit meine Lieblingsreise-Variante. Genau richtig, sich dazu schöne Ideen zu überlegen. Jedenfalls bis ich meinen Lieblingsmann davon überzeigen kann, doch mal wieder zu campen. Gut, dass mir Freunde ihr Wohnmobil für ein Fotoshooting zur Verfügung gestellt haben.

    Sommerpicknick

    Die Idee für ein Spätsommerpicknick entsteht während meiner Workation. Genau wie die Fotos dafür. Ich mag diese unkomplizierte Gelegenheit, sich mit Lieblingsmenschen zu treffen, die Natur zu genießen und sich allerlei Leckereien schmecken zu lassen.

    gemütliche Runde am Esstisch

    Es sich Zuhause gemütlich zu machen ist gerade jetzt soo wichtig. Ein paar Herzensmenschen zu sich einzuladen bleibt elementar. Und es darf unkompliziert sein. Statt überall eigene Textilien zu nutzen, plädiere ich dafür, die Kissen flexibel in verschiedenen Räumen zu nutzen.

    Was dieses Jahr sonst noch bei mir los war

    Jahresrückblick 2021
    Pfingsten bekommt die Ferienhütte ihr Upgrade
    Bootstour-Bindow1
    Erste ausgiebige Bootstour seit 20 Jahren!
    Jahresrückblick
    Das erste Mal, dass ich im Urlaub auch arbeite. Fotoshooting in Travemünde.
    Jahresrückblick 2021
    Im Herbst bin ich nochmal in Berlin. Wiederentdeckung meiner Freude am Blumenbinden.
    Farbübersicht Leinenstoffe

    Mein Jahr 2021 in Zahlen

    • 18 verschickte Farbmusterkarten
    • 26 genähte Bettwäsche-Sets
    • Mix&Match: 8 mal, durfte ich das für euch fertigen
    • über 100m² vernähte Leinenstoff
    • seit Veröffentlichung der neuen Webseite gab es 2624 Seitenansichten
    • und 660 neue Besucher haben zu DEIN Leinen gefunden

    Was wartet 2022 auf mich?

    • Auf in den Einzelhandel: zum ersten Mal möchte ich Einzelhändler für mich gewinnen. Es soll einige Läden mit Produkten von DEIN Leinen geben.
    • Start der Minikollektionen: Es wird mindestens 2 vielleicht 3 kleine Extrakollektionen geben. Stil und Ausführung folgen dabei einem bestimmten Stil.
    • Roadtrip: Im Sommer 2022 muss es wieder auf Tour gehen. Mir fehlt das umherreisen.
    • Weiterbildung bleibt wichtig: die Entscheidung steht aber noch aus. SEO oder Textil?
    • Mein Motto für 2022 lautet: Say yes to new adventures!
    über mich, Irina, Kopf hinter DEIN Leinen
    Herzlichst!
    Deine Irina
    Lust auf mehr?

    6 Kommentare zu „Mein Jahresrückblick 2021: Tanzend bei voller Lautstärke neue Strecken erobern“

    1. Liebe Irina,

      da hast du in 2021 richtig was bewegt. Herzlichen Glückwunsch zum früh erreichten Umsatzziel. Und die Idee von Workation nehme ich für mich mal mit in 2022… das könnte mir ganz gut tun.

      Liebe Grüße und viel Erfolg für 2022
      Sonja

      1. Hallo Sonja,
        ganz lieben Dank für deinen Kommentar. Ich hab die Workation auch für das kommende Jahr fest geplant.
        Die Vorteile sind einfach enorm. Ich war selbst überrascht.

        Liebe Grüße zurück
        Irina

      1. Hallo Maria,

        da gebe ich dir total recht. *kicher*
        Nein im Ernst, es freut mich sehr, dass dir Leinen so gut gefällt. Melde dich gern, falls du mal Fragen dazu hast.

        viele Grüße Irina

    2. Liebe Irina,
      das aus einer Sponsoringaktion eine neue Produktlinie entsteht, unglaublich. Du hast deine magsiche Umsatzgrenze überschritten! Glückwunsch! Und auf deinen Road Trip nächsten Sommer bin ich gespannt.

      Liebe Grüße,
      Bina

      1. Liebe Bina,
        hab vielen Dank für deinen Kommentar. Ich bin selbst noch ganz verwundert, wie viele Schätze dieses Jahr für mich hatte.
        Und ich muss noch einige Jahresrückblicke lesen.
        Da ist ja einiges zusammen gekommen.

        Liebe Grüße
        Irina

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